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Weiter zusammenwachsen – EDUC sichert erneut Förderung der Europäischen Kommission

Medieninformation 09-07-2026 / Nr. 060

  • Gruppenfoto von EDUC
    Foto: Jaume Efraim Vidal
    Das EDUC Steering Committee and Student Board
  • Europa-Karte, auf der einige Länder und Universitäten markiert sind
    Foto: EDUC
    EDUC verbindet Länder und Universitäten.
  • Menschen in einem Raum, einer spricht vorn zu allen
    Foto: Thomas Roese
    EDUC Townhall Event an der Universität Potsdam 2025

Die von der Universität Potsdam angeführte Hochschulallianz European Digital UniverCity (EDUC) geht in die dritte Runde: Nach 2019 und 2023 ist es EDUC erneut gelungen, eine Förderung der Europäischen Kommission in der Initiative European Universities zu erhalten. Mit der Förderung von rund 4,27 Millionen Euro für alle acht Partneruniversitäten in den kommenden zwei Jahren kann die Allianz ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. Diese Phase wird der Konsolidierung und Profilschärfung dienen. Die Partner werden ihre europäische Hochschulkooperation strategisch weiterentwickeln und bestehende Angebote für Studierende, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende intensivieren. Im Mittelpunkt stehen innovative Lehr- und Lernangebote, digitale Bildung und virtuelle Mobilität sowie die kontinuierliche Etablierung gemeinsamer Studienangebote über Ländergrenzen hinweg. Formate zur Vernetzung von Bildung und Forschung sowie Angebote für Mitarbeitende werden vertieft und die Partnerschaft mit regionalen gesellschaftlichen Akteuren ausgebaut.

„Dies ist eine wichtige Anerkennung der Arbeit, die innerhalb von EDUC geleistet wird, und des Beitrags, den unsere Allianz zur europäischen Hochschulbildung leistet“, sagt Dr. Britta van Kempen, Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Europa. „Das starke institutionelle Engagement aller Partner ist die Basis der Allianzarbeit. Ziel für EDUC ist es, Bestandteil eines resilienten europäischen Wissenschaftssystems zu sein. Wir tragen als Role Model für digitale und physische Mobilität sowie für die Fokussierung gesellschaftlicher Verantwortung dazu bei. Angesichts der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen ist diese EU-Förderung von unschätzbarem Wert. Sie ermöglicht es uns, auf den bisherigen Erfolgen aufzubauen und den nächsten Schritt bei der Entwicklung eines Europäischen Bildungs- und Forschungsraumes zu gehen.“

 

Eine strategischere Phase für EDUC

Die Allianz arbeitet künftig in sieben Arbeitspaketen, die jeweils von einer der Partneruniversitäten koordiniert werden. Im Vergleich zur laufenden Förderperiode stehen eine klarere Schwerpunktsetzung bei den Angeboten, eine intensivere gemeinsame Verantwortung der Partner sowie eine effizientere Steuerung der Allianz im Mittelpunkt. Somit richtet EDUC seine Kooperation noch stärker strategisch und langfristig aus.

Ergänzend wird eine neue Governance-Struktur eingeführt: Zwar bleibt die Universität Potsdam nach wie vor Koordinatorin der Allianz. Mit einer rotierenden Troika-Präsidentschaft wechselt der Vorsitz jedoch künftig im Sechs-Monats-Rhythmus zwischen den Mitgliedsuniversitäten und stärkt damit – analog zu EU-Prinzipien – die gemeinsame Verantwortung für die Weiterentwicklung von EDUC.

 

Fokus auf verantwortliche digitale Lehre und europäische Vernetzung

Die Kooperation auf Bachelor-, Master- und Promotionsebene, intensive Kurzprogramme sowie Summer Schools bleiben zentrale Bestandteile der Zusammenarbeit. Darüber hinaus wird EDUC sein Zusammenwirken mit den Regionen und gesellschaftlichen Partnern weiter vertiefen. Formate wie das Youth Integration Lab, die TESE Days für Promovierende oder Challenge-Based-Learning werden weiterentwickelt und tragen dazu bei, Wissenschaft, Innovation und gesellschaftliches Engagement enger miteinander zu verbinden.

In den vergangenen Jahren schuf EDUC eine solide digitale Infrastruktur, die nun effizient und zielgerichtet innerhalb der Allianz eingesetzt wird. Zukünftig wird sich die Allianz auf die Pflege und Implementierung bestehender digitaler Werkzeuge konzentrieren und dabei einen Fokus auf Nachhaltigkeit und digitale Souveränität legen. 

 

Die europäische Hochschulgemeinschaft weiter stärken

Die European Digital UniverCity vereint Universitäten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Norwegen – sowie zwei assoziierte Partneruniversitäten in Großbritannien und in der Ukraine: Hinzu kommt ein Netzwerk an assoziierten Partnern in den Partnerstädten und -regionen. Gemeinsam verfolgt die Allianz das Ziel, einen europäischen Hochschulraum zu gestalten, in dem Studierende, Forschende, Lehrende und Mitarbeitende selbstverständlich über Ländergrenzen hinweg lernen, lehren, forschen und zusammenarbeiten können.

Mit der erneuten Förderung setzt EDUC diesen Weg konsequent fort und entwickelt die Allianz als gemeinsame europäische Hochschulgemeinschaft weiter. Internationale Zusammenarbeit soll noch zugänglicher, inklusiver und für eine größere Zahl von Studierenden und Beschäftigten erfahrbar werden. Gleichzeitig stärkt EDUC die Verbindung von Studium, Forschung, Innovation und gesellschaftlichem Engagement in Europa.

 

Fotos: 
2026_060_EDUC Steering Committee and Student Board_Jaume_Efraim Vidal: Das EDUC Steering Committee and Student Board. Foto: Jaume Efraim Vidal
2026_060_EDUC_Townhall_Event_ThomasRoese_DSC9513: EDUC Townhall Event an der Universität Potsdam 2025. Foto: Thomas Roese

 

Links zu EDUC:
https://www.educalliance.eu/ 
https://www.uni-potsdam.de/de/educ
https://education.ec.europa.eu/education-levels/higher-education/european-universities-initiative
https://www.foreu4all.eu/achievements-and-impact/reports-statements/foreu4all-discussion-paper-european-universities-alliances-beating-heart-of-europes-future

Kontakt:
Katharina Kloss, Allianzmanagerin EDUC
E-Mail: katharina.klossuni-potsdamde
Telefon: 0331/977-113180

Medieninformation 09-07-2026 / Nr. 060